Das Leistungsportfolio

Beispiele für effektives Führungskräfte Coaching...

Deutsche Führungskräfte sind immer sehr optimistisch, wenn es um Ergebnisverbesserungen und Produktivitätssteigerungen geht. In der bereits erwähnten Studie von Proudfoot rechneten 86 Prozent der Führungskräfte damit, dass in ihren Unternehmen deutliche Steigerungen möglich sind. Das war schon in älteren Befragungen ähnlich; tatsächlich sank die Produktivität im Vergleich von 2009 auf 2010 um fünf Prozentpunkte.

Damit Erwartungen auch umgesetzt werden können und sich Einschätzungen bewahrheiten, braucht es Methoden und Instrumente, um den eigenen Verantwortungsbereich zu steuern und zu entwickeln. 

Beispiel 1: Das Leistungsportfolio

Diese Grafik gibt Auskunft über den Entwicklungsstand / den Leistungsstand Ihrer Organisation. Wir lassen uns dabei von unserer Überzeugung leiten, dass Mitarbeiter nicht „gemanagt“, sondern geführt werden. Führung heißt, die individuellen Stärken und Kenntnisse der Mitarbeiter zu fördern und sie im Unternehmensinteresse produktiv einzusetzen. Von einer Führungskraft wird erwartet, dass sie die Leistungsträger und die Nicht-Leistungsträger in ihrem Verantwortungsbereiche genau kennt.

Bevor diese Auswertung ausgedruckt werden kann, müssen die entsprechenden Parameter angelegt und mit Daten gefüllt sein. Dabei gelten grundsätzlich zwei Bewertungskriterien:

  1. Inwieweit werden die Leistungsziele erfüllt? Wie ist der Grad der Zielerreichung?
  2. Inwieweit wird das geforderte Leistungsverhalten praktiziert? Mit welcher Qualität werden die Standards umgesetzt?

Die Existenzberechtigung einer Führungskraft besteht darin, alles zu tun, damit die Mitarbeiter ihres Verantwortungsbereiches im „Slot“ sind, d.h. die Leistungsfähigkeit des Unternehmens gesteigert wird. Die Anzahl der Leistungsträger soll steigen, die Anzahl der Nicht-Leistungsträger soll sinken. Das Leistungsportfolio zeigt den jeweiligen Entwicklungsstatus der Organisation.

 

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